Zec+ BCAA Professional im Detail: Inhalt und Wirkung

Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. Wir haben neue Produkte im Sortiment die natürlich ihren Platz verdienen und euch helfen sollen, das Maximum aus eurem Training herauszuholen. Heute stellen wir das neue Produkt „BCAA PROFESSIONAL“ vor. Viel Spaß beim Lesen!

Was sind BCAAs?


Die BCAAs beinhalten die Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valine. Sie unterstützen alles vom Aufbau neuer Muskulatur über hoch intensives Ausdauertraining hin zu Verbesserung der mentalen Funktionen und der Stimmung. Sie gehören zur Gruppe der EAAs (9 an der zahl) die der Körper nicht selbst herstellen kann und somit über die Nahrung zugeführt werden müssen. BCAAs kommen in proteinreichen Lebensmittel wie Fleisch vor oder Whey Protein-Ergänzungen.

Wie der Name sagt (Branched Chain Amino Acids – Verzweigtkettige Aminosäuren), bestehen BCAAs aus verzweigten Aminosäurenketten, welche die Umwandlung der Aminosäuren in Energie während körperlicher Belastung vereinfachen. BCAAs kommen hauptsächlich in den Muskelzellen vor und sorgen durch ihre Umwandlung in Energie dafür, dass die Muskelzellen geschützt sind und der Katabolismus eingedämmt wird. Sie lösen zudem die Muskelproteinsynthese aus und verbessern die Glukose Toleranz, was die Gefahr von Diabetes reduziert.

Das tolle an diesen Aminosäuren ist, dass sie sogar unabhängig von körperlichem Training wirken. Bei längerer Trainingsabstinenz helfen sie, den Fettzuwachs und den Muskelverlust zu minimieren.

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BCAA Select reicht für die meisten Sportler vollkommen aus!

 

Wo ist jetzt der Unterschied?


In den letzten Jahren wurde es zum Trend, BCAA-Produkte in völlig neuen Verhältnissen auf den Markt zu bringen. Das bis dato typische Verhältnis der drei Aminosäuren war 2:1:1 (Leucin:Isoleucin:Valin). Nach vielen Jahren und vielen Studien wurde aber klar, dass von diesen drei Aminosäuren nur eine wirklich nützlich für Kraftsportler ist – L-Leucin. Diese Aminosäure ist schlussendlich dafür verantwortlich, dass die Muskelproteinsynthese „gezündet“ wird. Ein rasches Aufkommen dieser Aminosäuren im Blutpool führt dazu, dass der Körper „anabol“ wird, also die Proteinsynthese startet – vorausgesetzt es ist genügend „Baustoff“ in Form von Protein vorhanden. Man dachte sich also, wenn L-Leucin so „stark“ ist, kann man dieser Aminosäure auch eine stärkere Rolle in den Produkten verleihen. So kamen Produkte mit einem Verhältnis von 4:1:1, dann 6:1:1 und sogar 10:1:1 auf den Markt (wir haben auch schon Produkte mit dem Verhältnis 12:1:1 gesehen).

Bitte nicht falsch verstehen. Mit „nützlich für Kraftsportler“ meinen wir, dass es eine DIREKTE Wirkung auf die Muskelproteinsynthese besitzt, während für ein komplettes Aminosäureprofil natürlich auch L-Leucin und L-Valin benötigt werden!

Das Problem ist aber, dass dann L-Isoleucin und L-Valin „unnötig“ vorhanden sind, da diese dann nur noch für energetische Zwecke verbrannt werden, quasi verpuffen. Wir haben uns gegen diesen Trend entschieden und für ein wirklich effektives Produkt. HMB und HICA sind beides Derivate von L-Leucin und haben ebenso sehr potente Eigenschaften was die Muskelproteinsynthese und den Muskelerhalt angeht.

 

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Eines der besten BCAA-Produkte auf dem Markt?

 

Was ist HICA?


HICA ist eine L-Leucin-Säure, deren voller Name DL-alpha-Hydroxy-Isocapronsäure ist. Sie entsteht in Muskeln und Sehnen, wenn die essentielle Aminosäure L-Leucin “verbrannt” wird. Es ist also ein Stoffwechselprodukt und kann dazu führen, dass weniger katabole Aktivität im Körpergewebe vorherrscht.
Katabolismus ist der allgemeine Abbau von Stoffwechselprodukten. Es gibt den Fettkatabolismus, Kohlenhydratkatabolismus, Proteinkatabolismus und Purinkatabolismus. Für uns interessant in Verbindung mit HICA ist der Proteinkatabolismus, also der Vorgang, welcher verstärkt Proteine im Körper abbaut. Es gibt Hinweise darauf, dass HICA die Aktivität von Metalloprotease-Enzymen hemmen – und Metalloproteasen sind Enzyme welche Proteine spalten können.
Die Muskelzellen sind immer “auf der Suche” nach der Aminosäure L-Leucin. Denn ein hohes Aufkommen von dieser Aminosäure suggeriert den Zellen, dass auch andere, essentielle Aminosäuren vorhanden sein müssen und starten so die Muskelproteinsynthese (es gibt keine Aminosäure in der Natur die isoliert vorkommt!). Ein Leucin-Derivat wie HICA gibt den Muskeln das Feedback, dass sie vermehrt Muskeln verbrennen (da HICA ja durch das verbrennen von Leucin entsteht) und antikatabolische Prozesse einleiten sollen – wie die Hemmung von Metalloprotease-Enzymen. Ok, aber was habe ich davon bzw. was merke ich jetzt? Nichts. Nichts? Du wirst natürlich nicht merken, wenn deine Muskelzellen durch Enzyme aufgespalten werden und genauso wirst du nicht merken, wie der Katabolismus „gestoppt“ oder verringert wird. ABER: In einer Diät oder bei langanhaltender Belastung kannst du deine Muskelzellen mit der Einnahme von HICA „schützen“, verstärkt als Energielieferant zu dienen

 

Wie sieht es mit HMB aus?


HMB, was ausgeschrieben β-Hydroxy-β-methylbuttersäure oder 3-Hydroxy-3-methylbuttersäure bedeutet, ist ein Derivat bzw. Stoffwechselprodukt der Aminosäure L-Leucin, genau wie HICA. Das bedeutet, dass HMB durch die Zufuhr von L-Leucin oder BCAAs als Stoffwechselprodukt von Leucin hervorgehen kann. Das bedeutet auch, dass BCAA-haltige Lebensmittel das HMB-Aufkommen erhöhen können. Die letzte Option ist natürlich, synthetisches und isoliertes HMB zu supplementieren. Ungefähr 5% von zugeführtem L-Leucin wird zu HMB verstoffwechselt. Daher lohnt es sich, HMB isoliert einzunehmen um von den Vorteilen zu profitieren.

 

Wie soll man es anwenden?


Wir empfehlen, dieses Produkt nach dem Training anzuwenden. Es wird vermutet, dass L-Leucin die Insulinausschüttung erhöht. Besonders die Kombination mit Kohlenhydraten und Proteinen ist hier sehr wirkungsvoll. Deswegen haben wir auch eine neutrale Version entworfen, welche ohne Probleme zum Whey-Shake dazu genommen werden kann. Die Wirkung auf Insulin, wird vermutet, soll daher kommen, dass es die Glukose-Speicher der Leber öffnet, dadurch der Blutzuckerspiegel ansteigt und das wiederum führt zu einem Insulinausstoß. Ob das tatsächlich ein Fakt ist oder „Bro-Science“ muss noch untersucht werden. Wer das „Maximum“ aus diesem Produkt holen möchte, sollte 2-3 Portionen über den Tag verteilt trinken.

 

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