Studie: Kaffee - mit Milch oder ohne? - Zec+

  

Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. Heute haben wir eine Studie für euch, die sich mit Kaffee beschäftigt hat, besser gesagt, ob man ihn mit Milch oder ohne trinken sollte. Viel Spaß beim Lesen!

 

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Kaffee gehört zu den am meisten konsumierten Getränken der Welt. Es könnte daran liegen, dass das darin enthaltene Koffein ein gewisses Suchtpotential hat.

Koffein ist ein Alkaloid aus der Gruppe der Xanthine und zählt zu den Stimulanzien. Koffein wirkt anregend und ist in vielen von uns täglich konsumierten Getränken enthalten, zum Beispiel in Kaffee, Tee, Cola und Energy-Drinks. Interessant: Koffein ist die am meisten konsumierte pharmakologische Substanz auf der Welt! Koffein kommt in vielen Pflanzen vor, nicht nur in der Kaffee-Bohne. Es kommt in über 60 anderen Pflanzen vor wie dem Teestrauch, Guarana, Mate-Baum oder Kola-Nuss. [1]

In der Regel trinkt jeder Deutsche bis zu 165 Liter Kaffee im Jahr, was ungefähr 2 Tassen Kaffee am Tag entspricht. Je nach Sorte und Zubereitung sind in 1 Tasse Kaffee 60 – 100 mg Koffein enthalten (Espresso hat bis zu 120 mg Koffein).

 

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Forscher aus der Schweiz haben in einer Studie die Wirkung von Sahne und Milch im Kaffee untersucht. Warum? Kaffee enthält viele Polyphenole, u.a. Chlorogensäure. Das ist ein Ester, welches meistens mit Ferulasäure und Kaffesäure auf der einen Seite und mit Chinasäure auf der anderen Seite in Verbindung steht.

In erster Linie wollten die Forscher wissen, wie sich die Aufnahme von Chlorogensäure durch den Einsatz von Milch und Sahne verändert.

Man gab 12 Probanden einen 400ml großen Kaffee (Instant). Bei einer Gelegenheit tranken sie schwarzen Kaffee, bei einer anderen Gelegenheit Kaffee mit 10%ger Milch und am Ende dann noch Kaffee mit 35g Sahne [NDC] und Zucker. Jede Tasse enthielt 4g Instant-Kaffee.

Nach jedem Konsum wurde der Chlorogensäure-Gehalt im Blut der Probanden gemessen. Die Kurve unten zeigt die Konzentration der Gesamtmenge an Kaffeesäure [CA], Ferulasäure [FA] und Isoferulasäure [iFA]. Wie man sieht, sind die Werte am höchsten nach dem Konsum von schwarzem Kaffee.

 

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Die Unterschiede sind zwar minimal. Wer aber von ein paar Tassen Kaffee und den darin enthaltenen Polyphenolen profitieren möchte, sollte lieber die Variante ohne Zusätze wählen.

Man weiß, dass die Proteine/Aminosäuren in Milch und Sahne eine Verbindung mit den Polyphenolen eingehen können und es so dem Verdauungstrakt erschweren, diese optimal zu resorbieren. Das ist auch ein Grund, warum man eine zeitlich getrennte Einnahme von Antioxidantien und Milchprodukten empfiehlt!

 

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