Anfänger-Guide für Lauftraining im Freien

Selbst das modernste Laufband in einem Fitnessstudio kann die Realität eines Lauftrainings im Freien nur annähernd simulieren. Für Sportler bieten Straßen und Waldpfade die beste Möglichkeit, neben der Ausdauer auch die Koordination zu trainieren.

In Bezug auf die verschiedenen Sportarten besitzt die Koordination eine sehr große Bedeutung. Darunter ist nichts anderes zu verstehen als das Zusammenspiel der einzelnen Körperpartien, das teils unbewusst, teils bewusst erfolgt. Ein Lauftraining auf einem wechselnden Untergrund, mal hoch, mal runter, holprig, dann wieder eben, mal weich, mal hart, erfordert die stetige Bereitschaft, sich neu einzustellen und dies betrifft keineswegs nur die Beine und Füße. Beim Lauftraining im Freien ist der ganze Körper im Einsatz, um sich auszubalancieren.

Wie das Lauftraining im Freien richtig beginnen?

Anfänger laufen beim Training im Freien schnell Gefahr, sich zu überschätzen. Besser ist es, auf den Körper zu hören und wenn dieser signalisiert, das die Belastungshöchstgrenze erreicht ist, dem auch zu folgen und langsamer zu machen. Nicht wenige Einsteiger müssen nach dem ersten Lauf im Freien zunächst ein paar Wochen pausieren, weil sie nicht bedachten, dass neben den Muskeln auch die Gelenke untrainiert sind. Das ist vor allem dann der Fall, wenn zunächst etwas Übergewicht abtrainiert werden muss, das gnadenlos auf die Knie- und Knöchelgelenke drückt. Die höchste Last müssen dabei die Gelenkknorpel abfedern, ein Puffer zwischen den Knochen. Dieser Gelenkknorpel kann sich recht schnell abnutzen und dann wird es wirklich schmerzhaft. Er kann sich aber auch wieder regenerieren, wobei beispielsweise das Mittel Arthro Essential für die Gelenke unterstützend hilft.

Wer nun das erste Mal das Lauftraining im Freien beginnt, sollte sich die frühen Morgenstunden aussuchen. Das hat auch etwas mit Sommerhitze am Mittag zu tun, wobei sich „Sommerhitze“ in Deutschland eher in Grenzen hält. Es geht jedoch vielmehr um die Gelenke und den bereits erwähnten Gelenkknorpel, der sich während der Schlafenszeit regenerierte und am frühen Morgen in Bestform ist, um den verschiedenen Belastungen Stand zu halten.

Wie sich ausstatten zum Lauftraining im Freien?

Als Laufschuhe eignen sich Sportschuhe mit hohem Schaft, um den Knöchel zu stützen und natürlich gehört ein geländegängiges Sohlenprofil ebenso dazu. Baumwurzeln und Wasserpfützen sind beispielsweise Hindernisse, die einen sicheren Tritt erforderlich machen. Davon abgesehen haben derartige Laufschuhe ein relativ hohes Gewicht, was ein zusätzliches Training für die Beinmuskulatur darstellen kann. Muhammad Ali, die Boxlegende, trainierte vor Kämpfen mit schweren Fallschirmspringerstiefeln an den Füßen und großen 12-Unzen-Boxhandschuhen an den Fäusten, um dann im Ring wie ein Schmetterling zu tanzen und wie eine Biene zu stechen.

Es wird oft viel Tam-Tam um die Oberbekleidung beim Lauftraining gemacht, was nicht selten dazu führt, dass der Mode Vorrang vor der Funktionalität eingeräumt wird. Ein weiterer Aspekt ist das Schwitzen, weshalb sich nicht wenige dick einpacken, um möglichst viel Wasser während des Laufens zu verlieren. Für Anfänger ist dies nicht ratsam, denn viel Kleidung erhöht die Körpertemperatur, was bei untrainierten Personen zu Kreislaufproblemen führen kann und auch schnell Erkältungskrankheiten verursacht, denn für das Immunsystem bedeutet ein überhitzter Körper bei gleichzeitig kalt einströmender Atemluft, an gleich zwei Fronten kämpfen zu müssen. Im Idealfall bestehen die Oberbekleidung aus Leinen und die Unterwäsche aus Baumwolle, dann kann es auch schon losgehen.