7 Lebensmittel für Bodybuilder: Besser als ihr Ruf | Zec+
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Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. Heute haben wir 7 Lebensmittel für euch, die eigentlich sehr „klassisch“ sind in der Bodybuilding-Szene, aber dennoch einen schlechten Ruf haben. Viel Spaß beim Lesen!

Lebensmittel, die Bodybuilder meiden sollten?

Es gibt Lebensmittel, die „gehören einfach dazu“. Die Rede ist von Bodybuilding-/ Fitness-Lebensmitteln. Pute und Reis mit Brokkoli – DER Klassiker. Omelette bestehend aus 7 Eiklar und 1 Vollei zum Frühstück, dazu etwas Haferflocken aufgekocht mit Wasser und ein Glas Orangensaft. So, oder so ähnlich sieht ein Bodybuilding-Frühstück aus. Mittlerweile gibt es natürlich auch andere Mahlzeiten, welche sehr beliebt sind und immer beliebter werden. Aber die hier genannten 7 Lebensmittel sind lange bekannt und haben sich eigentlich durchgesetzt – nur leider gibt es auch hier, wie in der Supplement-Welt, viele Mythen.

1. Schweinefleisch

Viele Menschen mögen kein Schweinefleisch. Unabhängig von der Religion, ist Schweinefleisch das wohl am meisten vernachlässigte Fleisch in der Bodybuilding-Welt. Zu Recht? Nein!

Das U.S. Department of Agriculture (USDA) hat in einer Analyse festgestellt, dass Schweinefilet pro 85 g (3 ounce) 2,98 g Fett hat, während die gleiche Menge Hähnchenbrustfilet ganze 3,03 Fett aufweist. Der Unterschied ist zwar sehr minimal, aber niemand kann behaupten, dass Hähnchenbrustfilet das magerste Fleisch sei. Zudem ist der Proteingehalt in dieser Menge mit 22 g gar nicht mal so schlecht! Betrachtet man diese Werte, sollte man definitiv mehr Abwechslung in seinen Speiseplan bringen – zudem ist der Geschmack sicherlich ab und zu willkommen.

2. Shrimps

Wer kennt nicht „Bubba Gumps“ aus dem Film Forrest Gump? Shrimps sind Meeresfrüchte und liefern über 20 % Protein. Zudem stellen sie eine gute Quelle an Omega-3-Fettsäuren dar! Leider sind Shrimps mit hoher Qualität heute kaum bezahlbar, um sie wirklich als quantitatives Bodybuilding-Food zu betrachten. Eine Zugabe oder als Beilage zu einer Mahlzeit kann man sie trotzdem einsetzen! Ähnlich wie bei vielen anderen Meeresbewohnern sollte man auf eine nachhaltige Fangmethode achten (z.B. MSC-Zertifizierung).

3. Obst/ Früchte

Der vegane Trend nimmt scheinbar kein Ende. Obst ist wohl das natürlichste, was wir auf der Erde als Nahrungsquelle finden können. Trotzdem fürchten sich viele Sportler vor der Fruktose. Fakt ist, sind die Speicher der Leber voll, kann Fruktose schnell in Fett umgewandelt werden – das will niemand. Aber man braucht nicht wirklich Angst zu haben, denn gerade Sportler sind auch auf die Energiezufuhr angewiesen, solange sie umgesetzt wird.

Früchte liefern zudem Vitamine und Mineralien sowie viele sekundäre Pflanzenstoffe, welche die Resorption der Vitamine und Mineralien fördern. Pluspunkt: das meiste Obst hat einen geringen Energiegehalt, da sie aus über 90 % Wasser bestehen. Somit eignet sich Obst auch als Sattmacher während einer Diät – und Ballaststoffe liefern sie auch noch!

greens

Greens sind kein ERSATZ für Obst und Gemüse, können aber unterstützend eingenommen werden. Zum Beispiel in Phasen besonders starker Ansteckungsgefahr oder hohem Trainingspensum.

4. Kartoffeln

Eine 150 g schwere Kartoffel mit Schale liefert hohe Mengen an Vitamin C und Vitamin B6 sowie mehr als doppelt so viel Kalium wie eine Banane! Zudem liefern sie komplexe Kohlenhydrate und somit Energie vor und nach dem Training.

Wegen des hohen Glykämischen Index von weißen Kartoffeln, wählen Bodybuilder oft rote Kartofffeln oder Süßkartoffeln. Man sollte aber beachten, dass Kartoffeln selten alleine verzehrt werden, sondern in einer Mahlzeit mit Proteinen und Gemüse. Ist das der Fall, ändert sich der GI von Kartoffeln! Proteine und Ballaststoffe verlangsamen die Aufnahme von Glukose und mildern den Insulinausstoß.

5. Ganze Eier

Ok, wir kenne Rocky und den legendären Eier-Drink, rohe Eier natürlich. Viele Bodybuilder machen es auch heute noch so, dass die strikt das Eigelb vom Eiweiß trennen und entsorgen. Eigentlich dumm, denn das Eigelb ist eines der wertvollsten (tierischen) Lebensmittelbestandteile überhaupt! Gerade für den Hormonhaushalt sind die darin enthaltenen Fettsäuren essentiell! Lediglich der Kaloriengehalt schreckt einige Athleten ab. Aber der „Schaden“, der durch das ganze Ei angerichtet wird, ist definitiv geringer, als der Vorteil des Eigelbs!

20 g Protein pro 100 ml ► MEHR EIWEIß geht gar nicht!

6. Pasta

Für anaerobe Leistungen braucht man Kohlenhydrate, das weiß man seit Jahrzehnten.  Während viele noch denken, dass Nudeln einen hohen GI hat, weil sie aus Weizenmehl bestehen, liegen sie falsch! Pasta wird in der Regel aus Hartweizengries hergestellt und dieses wird langsam verdaut. Zudem haben viele Pasta-Varianten einen höheren Proteingehalt als andere Kohlenhydratquellen. Und Protein-Nudeln sind in diesem Punkt unschlagbar.

pasta

Protein-Pasta mit über 35% Protein-Anteil – der ideale Ersatz zu konventioneller Pasta!

7. Milch

Milch gehört seit Tag 1 zum Bodybuilding wie Arnold Schwarzenegger zum Gold’s Gym. Milchprotein besteht zu 80% aus Casein und 20% aus Whey, was es langsam verdaulich macht. Neuere Studien deuten darauf hin, dass genau dieses Verhältnis besonders wertvoll für den Muskelaufbau ist. Wer allerdings allergisch auf Milch und Milchprodukte reagiert, sollte zu milchfreien Produkten greifen, wie Hafer-, Reis- oder Dinkelmilch.

Um die Verwertbarkeit und Verdauung von (Milch)Protein zu steigern, sind die hier enthaltenen Enzyme Bromelain und Papain bestens geeignet!

Fazit

Wir haben 7 Lebensmittel vorgestellt, die besser sind als ihr Ruf. Schaut euch euren Ernährungsplan an, vielleicht ist noch Platz für den ein oder anderen Klassiker.

vielendank

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