Probiotika im Protein - Welche Vorteile bieten sie? | Zec+
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Nicht umsonst gilt der Darm als Mittelpunkt unserer ganzheitlichen Gesundheit. Zwickt’s im Bauch, hat das meist mit der Darmflora zu tun. Diese muss gesund gehalten werden, damit wir uns rundum wohlfühlen! Dafür sorgen die in der Darmflora enthaltenen Probiotika.

Da liegt es nahe, dass viele Supplement-Hersteller auf Probiotika und sogar deren Zugabe zu Proteinpulver setzen. Was Probiotika eigentlich sind, wie sie wirken und warum sie auch in Proteinpulver zugesetzt werden, erfährst du in diesem Artikel.

Was sind Probiotika?

Probiotika sind Zubereitungen, in der Mehrzahl Nahrungsergänzungsmittel, die lebensfähige Mikroorganismen enthalten. Diese Mikroorganismen werden auch als probiotische Bakterien bezeichnet.

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Probiotika sind auch unter der Bezeichnung „probiotische Bakterien“ bekannt. Es handelt sich um lebensfähige Mikroorganismen in der Darmschleimhaut. Sie unterstützen den Körper bei der Nährstoffaufnahme. Auch arbeiten sie kräftig mit, um Krankheitserreger abzuwehren. Probiotische Bakterien besiedeln von Geburt an unseren Darm. Beginnend im Geburtskanal kommt es zu einer Art Kettenreaktion, durch welche der Darm des Neugeborenen immer mehr und mehr Darmbakterien bildet.

Probiotische Bakterien haben somit eine positive Wirkung auf das Immun- und Verdauungssystem. Zudem sind die zuständig für die Vitamin B12-Bildung, Vitamin K2 und Buttersäure. Aufgrund der probiotischen Bakterien werden schlechte Bakterien, Pilze und Hefen ausgeschieden.

Im Darm sind grundsätzlich gute als auch schädliche Bakterien vorhanden. Aus medizinsicher Sicht sollte das perfekte Verhältnis aus guten und schlechten Bakterien bei 85:15 liegen. Ein entsprechendes Ungleichgewicht, in welchem beispielsweise auch Pilze dieses Verhältnis aus dem Gleichgewicht bringen, kann den Körper ganz ordentlich durcheinanderbringen.

Einhergehend mit Probiotika fällt auch oft der Ausdruck Präbiotika, der teilweise sogar synonym verwendet wird. Dies ist so gesehen nicht richtig. Bei Probiotika handelt es sich um lebensfähige Mikroorganismen, wohingegen Präbiotika die Nahrung für Probiotika darstellt. Präbiotika sind nicht lebensfähige Ballaststoffe, die von den Bakterien der Darmflora verwertet werden.

Wo kommen Probiotika vor?

Eine unglaublich hohe Anzahl an Keimen besiedelt den menschlichen Darm (wir bewegen uns hier im Billionen-Bereich!). Über 30 Gattungen mit bis zu 500 Arten sind hier bekannt. Aus diesen setzt sich die sogenannte Darmflora zusammen. Bei einigen dieser Darmbakterien handelt es sich eben um Probiotika. Diese sind Laktobazillen, Bifidobakterien, Enterokokken und Escherichia coli.

Probiotika kommen auf natürliche Weise in vielen Lebensmitteln vor. Man findet sie in Chircorée, Zwiebeln und Joghurt, aber auch in fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut, sauren Gurken, Kimchi, Tempeh und Kombucha. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Chia- oder Flohsamenschalen enthalten zwar Präbiotika, diese feuern aber das Wachstum der probiotischen Bakterien an und sorgen dafür, dass sich ihre Aktivität erhöht.

Aufgrund zunehmend schlechter Ernährung in unserer Gesellschaft und Zerstörung der Darmflora aufgrund von Antibiotika-Kuren kommt es vermehrt zu einem Mangel an Antibiotika. Auch können die Behandlung mit Chlor oder spezielle landwirtschaftliche Methoden die Anzahl pro- bzw. präbiotischer Bakterien in unserer Nahrung zerstören.

Zwar gibt es keine vorgegebene, empfohlene Tagesmenge, die man in Form von Probiotika zu sich nehmen sollte. Ein Mangel an probiotischen Bakterien zeigt sich jedoch in vielen Symptomen, die man mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend pro- und präbiotischen Bakterien gut vermeiden könnte.

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Probiotika-Mangel und Folgen

Probiotische Bakterien kommen also im Darm vor und sorgen hier für gründliche Ordnung. Herrscht hier Chaos, weil die Anzahl der guten Bakterien deutlich unter dem gewünschten Level liegt, breiten sich pathogene, also kranheiterregende Keime umso schneller aus, die den Organismus enorm belasten. Dadurch kann die Verdauungsleistung gestört werden, was gerade im Alltag als sehr störend empfunden wird. Außerdem zeigen sich Zusammenhänge zwischen einer niedrigen Anzahl an probiotischen Bakterien und chronischen und ernsten Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Wenn du häufiger an Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen nach dem Essen, Infekten, Blähungen mit einhergehendem Blähbauch oder Völlegefühl leidest, kann es durchaus sein, dass deine probiotischen Bakterien nicht mehr ihre volle Leistung erbringen können und ihre Anzahl im Darm zu gering ist. Nicht selten sind Verdauungsprobleme, Probleme mit der Haut, ein geschwächtes Immunsystem mit einhergehender Erkältung oder grippalem Infekt, Autoimmunerkrankungen oder eine Candida-Infektion Zeichen dafür, dass der Darm aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Nimmst du jedoch ausreichend probiotische Bakterien zu dir, fördert das einen gesünderen Darm, der mit ausreichend gesunden Bakterien dafür sorgt, dass schlechte Bakterien in vermindertem Verhältnis überhaupt erst vorkommen. Dein Immunsystem ist gestärkter, du verringerst das Risiko einer Darmentzündung und dein Verdauungssystem kann optimal arbeiten. Weiters ist das Risiko einer Gewichtszunahme durch die hohe Anzahl an probiotischen Darmbakterien verringert, weil dadurch sogar der Appetit gezügelt wird und die Haut wirkt frischer. Du verringerst auch die Wahrscheinlichkeit, an Allergien oder Unverträglichkeiten zu leiden, du bekommst mehr Energie durch die Produktion von Vitamin B12, verbesserst den Glukosestoffwechsel und beugst sogar Karies und Paradentose vor!

Wenn das keine positiven Argumente dafür sind, auf eine gesunde Darmflora zu achten!

Überschuss an Probiotika

Grundsätzliche nehmen wir generell gesprochen in unseren Breiten zu wenige Probiotika mit der Nahrung zu uns auf. Eine übermäßige Einnahme von Probiotika (die eben vergleichsweise sehr selten vorkommt) kann jedoch auch zu Nebenwirkungen führen. So sind starke Blähungen, Durchfall, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Verstopfungen als Nebenwirkungen dokumentiert. Treten diese Symptome bei dir auf, speziell dann, wenn du auf eine vermehrte Einnahme von Probiotika achtest, solltest du die Situation von einem Arzt abklären lassen.

Mit ballaststoffreicher Ernährung oder einer anfangs niedrigen Dosierung, die langsam gesteigert wird, kannst du Nebenwirkungen vorbeugen. Bei einer Überdosierung von Probiotika kann eine Resistenz gegenüber manchen Antibiotika gefördert werden, was zur Folge hat, dass manche Antibiotika nicht mehr wirken. In jedem Fall solltest du im Vorfeld mit einem Arzt sprechen und dich beraten lassen, um dich und deine Gesundheit abzusichern.

Probiotika supplementieren – mit Proteinpulver!

Probiotische Bakterien kommen also vorwiegend in fermentierten Lebensmitteln vor. Du kannst die Bakterien in deinem Darm jedoch unterstützen, indem du ballaststoffreiche Lebensmittel zu dir nimmst. Unter’m Strich bedeutet das, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche, natürliche und gesunde Ernährung alles beinhaltet, um deinen Darm glücklich zu machen. Möchtest du jedoch auf Nummer sicher gehen oder leidest du bereits an einigen Symptomen, die indizieren könnten, dass du bereits an einen Mangel probiotischer Bakterien leidest, empfiehlt sich ein gutes Supplement in Kapsel- oder Pulverform.

Die Supplementierung von Protein in Pulverform ist mittlerweile gang und gäbe. Muskeln, Knorpeln, Organe sowie Haare und Haut benötigen ausreichend Protein, um ihre Funktionen aufrechtzuerhalten und aufbauen zu können. Oder aber du greifst gleich auf ein Proteinpulver zurück, dass Probiotika beinhaltet. Viele Hersteller bieten Proteinpulver mit hochwertigen zugesetzten Probiotika an, womit du nicht nur in Muskelaufbau investierst, sondern auch dafür sorgst, dass deine Darmflora gut versorgt ist.

Beginne mit einer geringen Dosierung, um zu sehen, wie dein Körper darauf reagiert. Anschließend taste dich Schritt für Schritt mit der Dosierung vor und du wirst schon bald nachhaltige, positive Wirkungen erzielen!

Fazit

Proteinpulver versorgt den Körper neben einer ausgewogenen Ernährung mit zusätzlichem Protein, das nicht nur den Muskelaufbau fördert. Der Körper benötigt ausreichend Protein, um neben den Muskeln auch Organe, Knorpel sowie Haut und Haare zu versorgen und ihre optimale Funktion aufrecht zu erhalten. Magen und Darm benötigen zusätzliche Unterstützung, welche in Form von Probiotika zusätzlich supplementiert werden kann. Nimmt man nun Proteinpulver zu sich, das Probiotika enthält, schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe! Da freuen sich nicht nur die Muskeln, sondern auch der Darm!

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