Studie: Koffein & Lebensdauer | Zec+

Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. In diesem Artikel geht es um das Lieblingsgetränkt der Menschen – den Kaffee. Ist das Trinken wirklich so gesund, wie viele Experten behaupten, oder wollen sie nur ihre Bohnen an den Mann bringen? Viel Spaß beim Lesen!

Trinke mehr Kaffee und lebe länger

Kaffee ist eigentlich ganz einfach. Kaffeebohne werden getrocknet, geröstet, gemahlen und mit heißem Wasser aufgegossen – fertig ist ein Kaffee-Getränk. Das kann dann durch verschiedene Zubereitungsmethoden zu einem Espresso, Cafe Latte oder Frappuccino verwandelt werden. Also ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt sogar Kaffeebohnen, welche extrem teuer sind und als exklusiv gehandelt werden. Kopi Luwak und Kape Alamid Coffee sind Sorten, welche aus den Exkrementen des Fleckenmusang (Katzenart) gewonnen werden. Ob das wirklich „besser“ ist, ist umstritten und sicherlich Geschmackssache 🙂

beans_coffee

Viele Menschen lieben den Geruch von frischem Kaffee – aber nicht das Getränk. Man könnte auch sagen, dass Kaffee zu den Superfoods gehört, aber das wäre vielen Menschen wohl zu „einfach“ 😉

Länger leben?

Forscher der Harvard Universität haben in einer Studie (KLICK) die Wirkung von Kaffee auf die Lebensdauer untersucht. Und diese Studie war gar nicht mal so, wie sollen wir sagen, „knapp bemessen“, denn man untersuchte dafür 4780 Frauen bzw. deren Daten und Kaffee-Konsum aufgrund der groß durchgeführten „Nurses Health Study“ aus den 70er Jahren.

koffein

Kaffee enthält Koffein – der eiegntliche Grund für viele Menschen ihn zu trinken. Wer keinen Kaffee mag, kann auch pures Koffein in Kapselform einnehmen!

 

Dafür untersuchte man die Länge der Telomere. Das sind die Enden der Chromosomen aus der DNA. Telomere sind so etwas wie biologische Zeituhren für unseren Körper – je länger diese sind, desto mehr Lebenszeit haben wir, theoretisch.

Es kam heraus, dass koffeinfreier Kaffee keinerlei Einfluss auf die Länge der Telomere hatte. Und wer trinkt schon Kaffee ohne Koffein?

Die Forscher korrigierten die Ergebnisse für das Alter, Rauchgewohnheiten, Körpergewicht, körperliche Aktivität, Alkoholkonsum – und das hier war das Ergebnis:

coffeetelomeres

2-3 Tassen Kaffee werden als „sweet spot“ bezeichnet, also die optimale Menge.

 

Warum koffeinfreier Kaffee keinen Einfluss hatte, ist noch nicht ganz geklärt. Man geht aber davon aus, dass Koffein die Bioverfügbarkeit der im Kaffee enthaltenen bioaktiven Wirkstoffe verbesserte und deren Zersetzung verlängert. Sie wirken also länger und besser im Körper.

Fazit

Wer bereits 2-3 Tassen Kaffee am Tag trinkt, ist auf einem guten Weg. Wer das noch nicht macht, sollte Kaffee zu einer Option machen, denn selbst wenn es nicht um die Langlebigkeit geht, besitzt Kaffee viele weitere Vorzüge!

 

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