Vier Protein-Mythen und deren Wahrheit - Zec+

Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. In diesem Artikel geht es um berühmte Mythen wenn es um das Thema PROTEIN geht. Es gibt sie schon lange, sie sind oft hartnäckig und werden via Broscience sogar am Leben gehalten. Wir klären auf. Viel Spaß beim Lesen!

Vier Protein-Mythen und deren Wahreit

Jeder kennt sie. Die Mythen rund um das heilige Eiweiß. Vor langer Zeit, da hat man sich eigentlich gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht, Hauptsache man bekam überhaupt irgendwelches Eiweiß nach dem Training. Die Qualität spielte so oder so erst mal keine Rolle, denn Lebensmittelskandale wie in den letzten Jahren gab es nicht (beziehungsweise sie waren nicht bekannt).

Laut Wikipedia lautet die Erklärung für Mythos wie folgt:

  1. überlieferte Legende/Sage/Erzählung aus alter Zeit, besonders zu Göttern, Helden, zur Entstehung der Welt etc.
    „Mythen der Antike“
  2. kollektive (und irrationale) Vorstellung, die etwas erklärt/verspricht, der man aber kaum Glauben schenkt.
    „Mythen alternativer Heilmethoden“
    – Quelle: wikipedia.de

Dieses „Überliefern“ klingt ja auch etwas nach BroScience 😉

Mythos #1: Pulver ist besser als feste Nahrung

Es ist ein Fakt, dass Pulver, insbesondere Proteinkonzentrate und -isolate, deutlich besser zu handhaben sind. Sie sind einfach zuzubereiten, einfach zu dosieren und schnell verzehrt. Zudem belasten sie die Verdauung nur minimal und verschwenden somit nicht unnötige Energie, welche bei anderen Prozessen fehlt. Aber, ein Nahrungsmittel ist oft VOLLWERTIG und enthält mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch Substanzen, die in einem Pulver-Produkt nicht enthalten sind. Natürlich könntest du auch Muskeln aufbauen, wenn du deinen Proteinbedarf komplett über die 8 essentiellen Aminosäuren (kurz EAAs) decken würdest. Aber dein Körper besteht ja aus mehr als nur Muskeln! Ein Steak enthält mehr Aminosäuren, welche nicht nur für den Muskelaufbau benötigt werden! Und wer einmal mit einem Prof-Bodybuilder gesprochen hat, weiß, dass Profis besonders auf (feste) Nahrung setzen. Ein klares „besser“ gibt es also nicht. Beides hat Vor- und Nachteile!

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Mythos #2: Der Klassiker – du kannst nur eine bestimmte Menge verwerten

Der Klassiker unter den Mythen lautet, dass du nur eine bestimmte Menge (oft ist die Rede von 30 Gramm) Protein verwerten kannst. Alles darüber wäre „teurer Urin“. Deswegen solltest du auch im Idealfall mehrere Mahlzeiten pro Tag mit 30 Gramm Protein zu dir nehmen. Aber wieso ist das so? Kann unser Körper WIRKLICH nur 30 Gramm Protein aufnehmen? Nein! Du könntest theoretisch 150-200 Gramm Protein AUF EINMAL konsumieren! Es wird trotzdem etwas damit passieren. Es gibt tatsächlich Untersuchungen welche belegen, dass ein Mehrkonsum von 30 g keinen Vorteil gegenüber der Muskelproteinsynthese bring! Also das Stichwort ist hier MUSKELPROTEINSYNTHESE. Diese wir bereits bei 20-30 g Whey Protein maximal stimuliert – und zwar durch die BCAAs wie L-Leucin. Dieser Mythos ist also dahingehend entkräftet, dass man nur eine bestimmte Menge „verwerten“ kann. Aber man hat keinen Vorteil im Hinblick auf die Muskelproteinsynthese, wenn man mehr zuführt.

Mythos #3: Milchprodukte ziehen Wasser

Milch war einer DER ersten bekannten Proteinlieferanten der „alten Schule“. Neben Fleisch war es schnell zugänglich und schmeckte eigentlich auch ganz gut. Es gab auch damals natürlich eine gewisse Unverträglichkeit gegenüber Laktose. Aber wieso sagte man immer, dass Milchprodukte wie Käse, Milch, Quark etc. Wasser unter die Haut zieht? Es liegt nicht direkt an dem Protein oder den Produkten per se. Sondern an dem darin enthaltenen Natrium! Selbst wenn ein Käse wenig Fett enthält und kaum Kohlenhydrate, kann eine hohe Menge Natrium enthalten sein und das hindert den Körper daran, dass gespeicherte Wasser „loszulassen“.

Perfekt um deine Milchspeisen geschmacklich aufzuwerten!

 

Mythos #4: Protein dient nicht der Energiebereitstellung

Es gibt zwei Energieträger: Fette und Kohlenhydrate. Dann gibt es noch Ketonkörper. Was ist mit Protein? Lange Zeit galt Protein nicht als Energiequelle. Aber hat sich jemand einmal gefragt, warum man in einer kalorienreduzierten Diät den Proteinkonsum hochschrauben sollte? Weil genau dann, wenn insgesamt weniger Energie bereitgestellt wird, also zum Beispiel auch wenige Kohlenhydrate zugeführt werden, ist Protein eine gute Energiequelle. Und unser Körper bedient sich natürlich beim vorhandenen Protein – dem Muskelgeweben. So kann durch einen erhöhten Proteinkonsum der Abbau von körpereigenem Protein (Muskelgewebe) entgegengewirkt werden. Protein liefert auch Energie und zwar wie Kohlenhydrate 4 Kilokalorien pro Gramm!

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