Welche Stoffwechseltypen gibt es? | Zec+

Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. In diesem Artikel gehen wir etwas näher auf die sogenannten Stoffwechseltypen ein. Welche es gibt und wie sie sich unterscheiden, könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen. Viel Spaß dabei!

Der Körpertyp des Ektomorph

Der charakteristische Ektomorph ist von Natur aus sehr groß und schlank.
Er besitzt einen geringen Körperfettanteil und im Verhältnis zur Körpergröße geringe Muskelmasse.
In der Fachliteratur findet sich beim Ektomorph die Begrifflichkeit des Hardgainers wieder, diese bezieht sich auf den schnellen Stoffwechsel, welche vermeintlich für den geringen Masseaufbau verantwortlich sein.

Viele Fitness und Bodybuilding begeisterte sprechen noch heute vom Sieger des 1977er Mister Olympia Contest, Frank Zane als einer der ersten Bodybuilder der Ästhetik Bewegung.
Frank Zane komplettierte sämtliche Charakteristika eines Ektomorph – Angefangen von der schmalen Hüfte, der im Verhältnis zur Körpergröße kleinen Brust und den runden Schultern in seinem Körper.

Als Ektomorph bzw. sehr schlanker Sportler sollte unbedingt daran gedacht werden in regelmäßigen Abständen hochwertige Nahrung zu sich zunehmen um den Aufbau von fettfreier Muskelmasse anzuregen – nicht vergessen werden dürfen beim Ektomorph hochwertige Fette aus Nüssen, Eiern und Pflanzlichen Quellen.

Eine Proteinquelle mit idealer biologischer Wertigkeit und Verdauungsenzymen sowie Probiotischen Bakterien

Für den idealen Nährboden des Muskelaufbaus sorgt neben dem richtigen Training auch die richtige Ernährung daher liefern wir euch eine entsprechende Faustregel für euren Ernährungsplan.

Mindestens 1,5-2,0g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag
Mindestens 3,5-5,0g Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht am Tag
Zwischen 0,70-1,00g Fett pro Kilogramm Körpergewicht am Tag

Die Trainingseinheiten sollten kurz und knapp mit Grundübungen gespickt eine Intensive Trainingseinheit von maximal 45 Minuten ergeben.

Der Körpertyp des Endomorph

Ein charakteristischer Endomorph ist von Natur aus groß und stämmig gebaut. Als Prominentes Beispiel aus dem Bodybuilding kann Jay Cutler erwähnt werden. In der Regel legt dieser Körpertyp aufgrund seines sehr langsamen Stoffwechsels schnell an Gewicht zu und hat es in Diätphasen schwierig das überschüssige Körpergewicht zu reduzieren. Die Vorteile liegen allerdings aufgrund des oftmals sehr großen Brustkorbs und der breiten Schultern im Training selbst, denn der sogenannte Softgainer legt schnell an Muskelmasse zu. In der klassischen Massephase erkennt man diesen Typ Sportler an seinen breiten Hüften, einem vollen Gesicht und kurzen Armen im direkten Verhältnis zur Körpergröße.

Aufgrund des langsamen Stoffwechsels werden Sportler dieser Kategorie als Softgainer bezeichnet, weil sie zur Anlagerung von Fettpolstern neigen.

Es empfiehlt sich bei der Kalorienzufuhr für den Muskelaufbau in der Massephase ein geringer Kalorienüberschuss von 200 bis 300 Kcal zur Minimierung der Fetteinlagerungen. Speziell Kohlenhydrat können wenn sie zu viel zugeführt werden das Erscheinungsbild des Ektomorph nachhaltig negativ beeinflussen – aus diesem Grund empfiehlt sich der moderate Einsatz von Kohlenhydraten in Verbindung mit einer Eiweißreichen Ernährung nach dem Prinzip der 50/35/15 Theorie (50% Eiweiß, 35% Kohlenhydrate und 15% Fett).

Perfekte Quelle für Omega-3 Fettsäuren.

Beliebte Fettquellen für jeden Körpertypen sind insbesondere Leinöl, Olivenöl, Fischöl und diverse andere Öle aus Kernprodukten wie Nüssen oder Mandeln.

Das Training sollte sowohl Kraft- als auch Ausdauereinheiten enthalten, dass steigert nicht nur den Kalorienumsatz durch einen beschleunigten Stoffwechsel, sondern verbessert zeitgleich auch die Herz-Kreislaufleistung des jeweiligen Athleten. Regelmäßiges Training mit kurzen und intensiven Trainingseinheiten verleihen diesem Körpertyp die Möglichkeit bereits nach zwei bis drei Tagen dieselbe Muskelgruppe erneut Trainieren zu können.

Der Körpertyp des Mesomorph

Eine der wohl interessantesten Körpertypen ist der Mesomorph, nicht nur durch seinen sportlich- ästhetischen Look, sondern zeitgleich durch gute genetische Voraussetzungen für den erfolgreichen Muskelaufbau verfügt.

Arnold Schwarzenegger als einer der bekannteste Bodybuilder der Welt verfügte über breite Schultern, einer großen Brust, einem Rücken in V-Form in Kombination mit einer schmalen Hüfte. Er vereinigte alles in seinem Körper was einem Mesomorph als Körpertyp charakterisiert. Wie jeder Mesomorph neigte auch Arnold dazu Fettpölsterchen zu generieren, wenn die Einnahme von Eiweiß einmal auf der Strecke blieb.

Zec-Tipp: Um sich mit ausreichend Protein zu versorgen kann es Sinn machen, 1-3 Proteindrinks am Tag ergänzend zu den Mahlzeiten zu trinken.

Der Mesomorph neigt wie kein anderer Körpertyp zu einer muskulären Imbalance, diese zeichnet sich durch eine ungleichmäßige Kraftentwicklung beispielsweise bei Isolationsübungen mit Kurzhanteln ab.
Oftmals ist zu beobachten, dass beim Kurzhantel-Bankdrücken die eine Seite der Brustmuskulatur nur dann Ihre volle Arbeitsenergie entfaltet, wenn das Trainingsgewicht mittels einer Fehlerhaften Trainingstechnik teilweise durch die Schultern getragen wird, dieses solltet unbedingt vermieden werden um die Rotatorenmanschette der Schultern nicht zu verletzten.

Ein regelmäßiger Wechsel des Trainingsplans mit diversen Variationen von Maschinentraining und dem Training mit freien Gewichten kann dieser Entwicklung entgegen wirken.

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