Chestday: Gefahren die beim Brustworkout lauern | Zec+

Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. In diesem Artikel geht es diesmal um das Brustworkout und den Gefahren, welchen man sich aussetzen kann und die man besser vermeiden sollte. Viel Spaß beim Lesen.

Gefahren beim Brustworkout

Immer Montags heißt es: zeigt her eure Brüste. Natürlich nicht die Damen, sondern die Stringer-tragenden Männer und Jungs im Fitnessstudio. Von vorne betrachtet, die der Brustmuskel der größte Muskel. Zudem zählt er neben dem Bizeps auch zu den „Prestige“-Muskeln. Aber leider gehen viele Sportler das Training dieses Muskeln zu übermotiviert an und verletzten sich schnell. Wir haben ein paar Tipps, wie man das vermeidet.

Gefahr #1: Zu viel Gewicht

Wir kennen sie, die Frage aller Fragen bei Kraftsportlern: „wie viel drückst du auf der Bank?“. Selten ist man bei dieser Frage ehrlich, meistens kommen 10-20 kg auf das eigentliche Gewicht dazu. Das Problem ist, dass niemand wirklich zugeben möchte, eigentlich gar nicht so viel Gewicht bewegen zu können. Oder der Athlet auf der Bank neben dir ist „auf Stoff“ und drückt doppelt so viel – das kratzt am Ego. Deswegen legt man gerne die ein oder andere Scheibe mehr auf die Stange, als man eigentlich packt. Mit Trainingspartner, einem Gewichthebergürtel und dem passenden Brunftschrei packt man dann auch beim ein oder anderen Mal tatsächlich 10-20 kg mehr. Aber auf Dauer? Zu viel Gewicht kann dazu führen, dass Sehnen, Bänder oder sogar Muskelfasern reißen. Ein Brustmuskelansatzriss ist in der Tat nichts Schönes! Also, Gewicht runter und nicht übertreiben!

Besonders beim Brust-Workout wird der „PUMP“ so sehr geliebt – dann solltest du unbedingt dein nächstes Workout mit PUMPDOWN auf eine neue Ebene des Pumps bringen!

Gefahr #2: Kein Warmup

Man kann sich warm machen und man kann sich nicht warm machen. Ob ihr es glaubt oder nicht, man kann sich sogar FALSCH warm machen. Aber ein falsches Warmup ist immer noch besser, als gar keines! Wer sich nicht warm macht und die Zielmuskulatur sowie die Gelenke auf Betriebstemperatur bringt und somit signalisiert „gleich geht’s rund!“, der riskiert – wie sollte es auch anders sein? – eine Verletzung. Gerade die Schultergelenke müssen aufgewärmt und für die Belastung vorbereitet werden. Viele kennen die „Standard-Routine“ für die Schultern mit 1,25kg oder 2,5kg Scheiben. Ellenbogen in eine horizontale Position, Hände nach vorne gerichtet und dann mit fixierten Ellenbogen die Handflächen nach oben und unten bewegen.
Auch hier gilt, ihr könnt alle Übungen für die Schultern (und Brust!) mit sehr leichten Gewichten ausführen. Viele Athleten und vor allem Profis wärmen sich so auf, egal welche Körperpartie ansteht. Problem hier: bei manchen Übungen, wie z.B. Seitheben, kommt ihr an einen Punkt an dem die Spannung im Muskel verloren geht und das Gelenk stärker belastet wird. I.d.R. ist dieser Punkt etwas oberhalb der Schulterhöhe. Was auch immer nützlich ist, den Antagonisten aufzuwärmen und so Spannung in diesen zu bekommen. Antagonisten wären hier Latissimus und Schultergürtel bzw. Trapezius-Muskel.

Kann deine Konzentration und Kraft steigern!

Gefahr #3: Falscher Trainingspartner

Ein Trainingspartner kann Segen und Fluch zugleich sein. Er kann dir helfen, mehr Wiederholungen zu absolvieren oder mehr Gewicht zu bewältigen. Oftmals ohne wirklich aktiv einzugreifen, sondern durch seine motivierenden Worte oder einfach die Sicherheit, dir helfen zu können wenn es darauf ankommt. Aber was bringt ein unaufmerksamer Partner? Oder ein Partner der zu schwach ist? Auch so eine Situation kann gefährlich werden! Stellt euch vor, ihr könnte die Hantel nicht mehr nach oben drücken, droht förmlich zu ersticken und euer Partner flirtet gerade mit einer jungen Dame? Oder die Hantel rutscht euch aus den Händen? Sei dir also bei der Partnerwahl sicher, dass er dir auch 100% den Rücken deckt!

Gefahr #4: Schlechte Technik

Wie du das Bankdrücken richtig ausführst, kannst du im Bankrücken-Guide nachlesen! Denn auch eine falsche und schlechte Technik können auf Dauer den Verschleiß in den Gelenken erhöhen und so ungewollt zu Verletzungen führen, welche dann nur schwer zu behandeln sind! Neben dem passenden Gewicht also bitte immer auf die Technik achten!

Gefahr #5: Kopf ist nicht frei

Du bist mit deinen Gedanken noch in der Schule, bei der Arbeit oder bei einem Problem? Beim Brustworkout und beim Bankdrücken speziell, arbeitet man mit relativ hohem Gewicht. Somit sollte hier absolute Konzentration herrschen und die Gedanken sollten nicht abschweifen. Ein Fokus ist hier wichtig und kann zwischen Sieg oder Verletzung entscheiden!

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