Kickdown im Detail: DMAE - Zec+

 

Hallo liebe Zec+ Community und BLOG-Leser/-Leserinnen. Heute gibt es den 2. Teil der Reihe „Kickdown im Detail“. Nach dem wir im 1. Teil der Reihe den Inhaltsstoff Glycin angeschaut haben, geht es heute um DMAE. Viel Spaß beim Lesen.

 

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DMAE bzw. Dimethylaminoehtanol ist, wie man dem Namen entnehmen kann, ein Alkohol (Ethanol). Es handelt sich hier um einen körpereigenen Stoff der hauptsächlich im Gehirn vorkommt. DMAE ist ein Produkt des Cholin-Stoffwechsels und gehört zur Gruppe der Nootropika. Die größte natürlich vorkommende Konzentration findet man in Fischen.

 

 

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Da es sich bei DMAE um eine nootropische Substanz handelt, kann DMAE die Hirnleistung in verschiedenster Hinsicht verbessern. DMAE erhöht die Konzentration des Neurotransmitters Acetylcholin im Gehirn, was bedeutet das die Übertragung von Nervenimpulsen gesteigert und optimiert wird. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Leistungsfähigkeit des Gehirns und allen neuronalen Funktionen verbessert wird. Da unser ganzes Wesen mit Hilfe von Nervenimpulsen “funktioniert”, ist das Potential einer verbesserten und optimierten Funktion enorm.

Erhöhter Fokus, verbesserte Lern- und Aufnahmefähigkeit (Gedächtnisleistung), längere Lebensdauer der Gehirnzellen, Stimmungsaufhellung und Vorbeugung bestimmter Krankheiten wie Alzheimer sind nur weniger der vielen Nutzen einer Supplementation mit DMAE. Auch bei kindlichem ADHS wurden positive Effekte[1] durch DMAE hervorgerufen und “konkurriert”* mit dem oft verschriebenen Medikament “Ritalin”.

[*konkurriert deswegen, weil viele Ärzte mittlerweile dazu raten und DMAE verschreiben da dies deutlich weniger Nebenwirkungen hervorruft.]

2003 wurde eine Studie von deutschen Wissenschaftlern im “European Journal of Medical Research” [2]veröffentlicht, die den stimmungsaufhellenden Effekt an 80 an Borderline erkrankten Personen demonstrierte. 40 Probanden bekamen ein Placebo, während die andere Hälfte ein Präparat mit DMAE erhielt.

Nach 6 sowie nach 12 Wochen wurde den Probanden ein Film mit erhöhtem Vorkommen an Emotionalität (Speziell Trauer) vorgeführt. Bei der 2. Vorführung nach 12 Wochen berichtete die DMAE-Gruppe von einem gesteigerten Wohlbefinden während dem Film und einer erhöhten Hemmschwelle bezüglich negativer Gedankengänge. Dieser Effekt ist zurückzuführen auf erhöhte Acetylcholin-Werte im Gehirn die dazu führen können, dass eine Art “Synchronisation” beider Gehirnhälften stattfindet und dies wiederum Panikattacken sowie apathischen und ängstlichen Gefühlen entgegenwirkt.

 

Interessant:
DMAE wird heutzutage auch häufig in Kosmetikprodukten speziell in Hautpflegemitteln verwendet. Forschungen ergaben, dass DMAE auf der Haut angewandt, Falten bzw. die Faltentiefe reduzieren kann, die Haut vor Irritationen durch die Umwelt (Luft, Klimaeinflüsse, freie Radikale) schützen kann sowie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen kann. Zudem strafft es das Bindegewebe und wirkt altersbedingten Hautflecken entgegen [3][4].

 

 

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Wie schon beschrieben, verbessert DMAE die Acetylcholin-Werte im Gehirn. Und genau hier liegt der Hauptnutzen für Sportler. Eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit hat viele Vorteile. Zum Beispiel ist die korrekte Technik bei Kraftsportlern/Bodybuildern von großer Bedeutung genauso wie ein großes Maß an Aufmerksamkeit bei Ball- und Ausdauersportarten. Im Umkehrschluss verringert eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit das Risiko von Verletzungen, was besonders bei ambitionierten und professionellen Sportlern einen hohen Stellenwert besitzt (ein geringeres Verletzungsrisiko bedeutet langanhaltende und konstantere Leistungsfähigkeit). Aber auch der Nutzen als Antioxidans hat eine große Bedeutung und verhindert ein erhöhtes Aufkommen an freien Radikalen die Zellschädigend wirken können. Dies wiederum wirkt Immunstärkend und hält lästige Krankheiten fern.

 

Die empfohlenen Dosierungen variieren von Aktivität und Körpergewicht von 80-400mg. In Studien wurden selbst bei einer Dosierung von 1600mg keine Nebenwirkungen festgestellt[5]. Vor einer sportlichen Aktivität von einer Mindestdauer von 30-45 Minuten ist eine Dosis von 250-300mg 30 Minuten zuvor eingenommen optimal. DMAE kann mit Koffein kombiniert werden und bewirkt so eine noch bessere Konzentrationsfähigkeit.
Vorsicht ist bei einer zusätzlichen Einnahme von Cholin (oder sogar Acetylcholin) geboten da ein zu hoher Acetylcholin-Spiegel im Gehirn dazu führen kann das die Nerven “überstrapaziert” werden und dies zu einer so genannten “inneren Unruhe” führen kann.

 

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Eine Supplementation mit DMAE ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll und Effektiv. Die positiven Effekte sind unzählig und für Sportler ebenso wertvoll wie für aktive Menschen. Mir persönlich ist neben der Zufuhr vor sportlichen Aktivitäten die Einnahme in der Mittagszeit sehr wertvoll da ich so ein mentales Mittagstief mildern kann. DMAE ist nicht umsonst in dem Workout-Booster “Kickdown” enthalten und erfreut sich in immer mehr Produkten dieser Kategorie großer Aufmerksamkeit.

 

 

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Quellen:
[1] Pfeiffer G.C. Parasympathetic neurohormones. possible precursors and effect on behavior. Int Review of Neurobiology 1959;195-244.
[2] Dimpfel W, Wedekind W, Keplinger I. „Efficacy of dimethylaminoethanol (DMAE) containing vitamin-mineral drug combination on EEG patterns in the presence of different emotional states.“ Eur J Med Res. 2003 May 30;8(5):183-91.M
[3]//onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2133.2007.07681.x/abstract
[4]//www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20095140
[5]Casey DE, Denney D. Dimethylaminoethanol in tardive dyskinesia. N Engl J Med 1974;291:797

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