Studie: Kalorienverbrauch mit leichtem oder schwerem Training? | Zec+

Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. Heute ist Dienstag, und an diesem Tag beschäftigen wir uns immer mit Wissenschaft. In der heutigen Studie geht es um die Kalorienverbrennung selbst Stunden und Tage nach dem Training. Viel Spaß beim Lesen!

Studie: Schweres oder leichtes Training für mehr Kalorienverbrauch?

Man ging lange Zeit davon aus, dass man nur Kalorien verbrennt, indem man das auch aktiv tut – sich also bewegt – und das möglichst lange bei moderater Intensität. Aber Studien der letzten Jahre haben etwas anderes bewiesen: hoch-intensives Intervall-Training (kurz H.I.I.T.) sind mindestens genauso gut. Hier findet die Fettverbrennung nicht nur während der Einheit selbst statt, sondern auch noch lange Zeit danach, auch bekannt als „EPOC-Effekt“ (excess postexercise oxygen consumption).

Forscher aus Griechenland haben in einer Studie herausgefunden, dass gerade ältere Menschen von diesem Prinzip profitieren, wenn sie mit schweren Gewichten trainieren.

Um während des Trainings mehr Gas geben zu können, sollte auch hier ein Nährstoff-Zufuhr stattfinden – dafür ist INTRAPLUS ideal!

Die Studie

40 Männer nahmen an dieser Studie teil. Sie hatten einen durchschnittlichen BMI (Body-Mass-Index) von 29, lagen also alle im Bereich des Übergewichts. Auch wenn sie nicht wirklich körperlich (hoch)aktiv waren, waren alle Probanden gesund.

Die Forscher gaben den Männern vor, 1 Stunde zu trainieren. Während des Trainings wurden alle großen Muskelgruppen trainiert, jeweils mit 3 Sätzen.

Man hat die Männer in 4 Gruppen aufgeteilt.

Die erste Gruppe [LI] trainierte mit niedriger Intensität mit 45-50% ihrer 1RM und machten Satzpausen von 2 Minuten.
Die zweite Gruppe [MI] trainierte mit moderater Intensität, 60-65% ihrer 1RM und Satzpausen von 4 Minuten.
Die dritte Gruppe [HI] trainierte mit hoher Intensität, 80-85% ihrer 1RM und machte 6 Minuten lang Pause zwischen den Sätzen.
Die vierte Gruppe [NI] war eine Kontrollgruppe und trainierte nicht.

Das Resultat: Die LI-Gruppe verbrannte 296 Kalorien während des Workouts, die MI-Gruppe 282 Kalorien und die HI-Gruppe 222 Kalorien. Die Laktatsäure-Level und die Konzentration von freien Fettsäuren sowie Glycercol (Fettverbrennungs-Indikatoren) stieg nur bei der HI-Gruppe an.

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In den Tagen danach, war der Adiponektin-Wert bei der HI-Gruppe am höchsten. Adiponektin ist ein Peptid-Hormon, welches dazu führt das Muskelzellen mehr Nährstoffe aus dem Blut aufnehmen, zudem reguliert es das Hungergefühl zusammen mit Insulin und Leptin. Die Cortisol-Level waren niedriger als in den anderen Gruppen.

Die HI-Gruppe hatte einen höheren Energie-Verbrauch [REE] selbst Tage nach dem Training! Während der Zeit, in der die Forscher die Werte gemessen haben, hat die HI-Gruppe deutlich mehr Kalorien verbrannt als alle anderen Gruppen. Die Energie, so weiß man heute, wurde benötigt um nach einem harten Training besser zu regenerieren! Und das Beste: fast die ganze Energie, die dafür verwendet wurde, stammt von freien Fettsäuren!

Den Effekt eines H.I.T.-Workout kann man mit dem Fatburner steigern!

Fazit

Übergewichtige Personen werden mit H.I.I.T. deutlich bessere Erfolge erzielen können, als mit einer langen Cardio-Session mit moderater Intensität! Wir berichteten bereits, dass z.B. Sprints deutlich besser funktionieren als langes „Laufen“ [KLICK]. Allerdings sollte man sich auch vor Augen halten, dass H.I.I.T. eine sehr anstrengende Variante ist, um schnell sein Fett loszuwerden und somit nicht für Anfänger geeignet ist! Anfänger sollten lieber eine Krafttrainings-Einheit mit hoher Intensität absolvieren und nachhaltig die Ernährung umstellen sowie die Kalorienzufuhr reduzieren.

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