Studie: Vitamin B12 & vegane Ernährung | Zec+

Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. In diesen Tagen ist die vegane Ernährung wieder ein heißes Thema und dazu gehört auch das wasserlösliche Vitamin B12. Wir haben eine interessante Studie zu diesem Wirkstoff. Viel Spaß beim Lesen!

Vitamin B12-Supplementation Pflicht für Veganer?

Cobalamine, also die chemische Verbindung der Vitamin B12-Gruppe, spielt bei vegetarischer, aber noch mehr bei veganer Ernährung eine wichtige Rolle. Man weiß, dass bestimmte Stoffe nur in bestimmten Nahrungsmitteln vorkommen. So auch, dass das Vitamin B12 ausschließlich in tierischen Endprodukten vorkommt. Oder ist dem nicht so? Mittlerweile, den Superfoods sei dank, gibt es auch pflanzliche Quellen für dieses Vitamin. Dazu gehören Algen wie Spirulina oder Chlorella, aber auch Shiitake-Pilze sollen eine gute Quelle darstellen. Da dieses Vitamin an der Blutbildung und Zellteilung beteiligt ist, ist eine Zufuhr durch die Nahrung oder als Ergänzungsmittel unerlässlich. Nicht umsonst wird es oft als „Energie-Vitamin“ beworben. Bei dem fettlöslichen (Sonnen)Vitamin D kam in den letzten Jahren heraus, dass Menschen, die eigentlich viel in der Sonne unterwegs sind, trotzdem einen Mangel aufweisen können. Und etwas ähnliches fand man auch bei Menschen heraus, die eigentlich dachten, sie ernähren sich ausgewogen und nutzen pflanzliche Vitamin B12-Quellen – hier fand man ebenfalls Mangelerscheinungen. Da haben einige Forscher aus Deutschland sich der Sache angenommen und in einer Studie (KLICK) untersucht, wie wirksam eigentlich die pflanzlichen Alternativen sind.

Bei einem Vitamin B12 Supplement ist die Bioverfügbarkeit besonders wichtig! Deswegen haben wir Methyl-, Adenosyl- und Hydroxycobalamin in unserem Produkt verwendet.

Die Studie

Für diese Studie nahm man 75 Teilnehmer und untersuchte sie für acht Monate. Die Personen bestanden aus vier Gruppen:

  • einmal Veganer, die wöchentlich 12g Nori und 15g Shiitake-Pilze konsumierten,
  • einmal Veganer, welche ein Vitamin B12-Produkt zu sich nahmen
  • einmal Vegetarier, welche Milchprodukte und Eier konsumierten
  • und natürlich die „Fleisch-Esser“.

Man untersuchte das Blut der Probanden zu fünf unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb dieser acht Monate.

Die Resultate

Erstaunlicherweise wiesen alle Teilnehmer ausreichende Vitamin-B12 Blutkonzentrationen auf. Das wurde anhand des Holotranscobalomin-Wertes festgestetllt. Das ist eine aktive Form von Vitamin B12. Bei den Veganern war dieser Wert zwar niedrig, aber noch nicht im Bereich eines Defizits.

Da der Vitamin B12-Metabolismus etwas komplex ist, sagt ein Blutwert im Normbereich nicht zwangsläufig auch aus, dass man KEIN Defizit hat! Deswegen wurde noch ein anderer Wert gemessen: Methylmalonsäure – ist dieser Wert über 300 nmol/L, liegt ein Mangel vor -> OBWOHL der Blutwert innerhalb der Norm liegt! Und siehe da…

Methylmalonsäure ist bei den Veganern deutlich über 300nmol/l!

Es geht nicht direkt um die pflanzliche Ernährung als solche, sondern darum, dass selbst die Lebensmittel, die einen hohen Vitamin B12-Wert besitzen, nicht zwangsläufig zum gewünschten Effekt führen! Warum ist das so? Viele pflanzliche Lebensmittel, wie Spirulina und Chlorella, besitzen NICHT DIREKT Vitamin B12 sondern Substanzen, die ein Analog sind. Diese Substanzen werden auch PSEUDOVITAMIN B12 genannt und haben NICHT die gleiche Wirkung!

LINKS: Vitamin B12 RECHTS: Pseudovitamin B12

Fazit

Wer sich sich rein pflanzlich ernährt muss regelmäßig sein Blut untersuchen lassen und dann nicht nur den Vitamin B12-Wert, sondern auch die Methylmalonsäure im Auge behalten! Um sicher zu sein, keinen Mangel zu erleiden, ist hier eine Zufuhr mittels Nahrungsergänzungsmittel mehr als zu empfehlen!

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