Hallo liebe Zec+ Community und Sympathisanten. In diesem Artikel haben wir fünf Gründe für euch, nicht auf Kohlenhydrate zu verzichten. Immer wieder hört man, dass man die Kohlenhydrate reduzieren oder sogar streichen soll um maximalen Erfolg in einer Diät zu verzeichnen. Wir klären auf, ob das stimmt. Viel Spaß beim Lesen!

 

zecplus_blog_kohlenhydrate

 

Kohlenhydrate sind mehr als nur unnötige Energielieferanten. Der Aufbau von Kohlenhydraten ist schon am Namen erkennbar: Sie bestehen aus Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H), zudem enthalten sie Sauerstoff (O). Die für uns wichtigsten Kohlenhydrate sind die Glucose (Dextrose/Traubenzucker/Maltodextrin), Fructose und Galaktose. Andere bekannte Kohlenhydrate wie Stärke, Laktose oder Saccharose (Haushaltszucker) sind lediglich Polymere („aus mehreren Teilen bestehend“) aus Glucose, Fructose oder Galaktose.

Um die Stoffwechselwege der Zuckerderivate, die wir zu uns nehmen zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass jeder Zucker, den wir aufnehmen letztendlich zu α-D-Glucose umgewandelt wird. Nur wenige Lebensmittel enthalten diese Form des Zuckers, wir kennen ihn zum Beispiel in „Dextro-Energy“ oder ähnlichen Traubenzuckerpräparaten.

Aber sind sie jetzt schädlich oder hilfreich? Es kommt darauf an, wen man fragt! Stellt man diese Frage einer Person, die überaus fasziniert von einer ketogenen Ernährungsweise ist, wird man die Antwort bekommen „Kohlenhydrate sind schlecht!“. Dieselbe Frage an einen High-Carb-Low-Fat Fetischisten würde mit „Kohlenhydrate sind essentiell und versorgen unsere Kraftwerke!“.

 

h1

 

Ist es jetzt wichtiger, dass man einer bestimmten Makronährstoff-Verteilung nachgeht, oder den Kalorienbedarf (Grundumsatz + Leistungsumsatz) beachtet?

Wer langfristig schlank sein möchte, sollte nicht so viel Wert auf die Makronährstoffe legen, sondern vielmehr darauf achten, dass am Ende des Tages kein bzw. nur ein leichter Kalorienüberschuss unterm Strich steht (Muskelaufbau). Denn es ist nicht wichtig, ob du eine Makronährstoffverteilung von 40% Protein, 30% Kohlenhydrate und 30% Fett, oder 10% Protein, 80% Kohlenhydrate und 10% Fett hast.

Wer geraten bekommt, weniger Kohlenhydrate zu essen, bekommt lediglich den Rat, weniger Kalorien zuzuführen. So ist es auch kein Hexenwerk, abzunehmen.

 

h2

Ja, wir überleben auch ohne Kohlenhydrate und können so auch trainieren (Stichwort Ketose/Ketonkörper). Aber habt ihr einen Prof-Bodybuilder gesehen, der sich ketogen ernährt und Wettkämpfe bestreitet oder sogar gewinnt?

Kohlenhydrate sind der Brennstoff #1 für unseren Körper. Sie werden in der Leber und Muskulatur als Glykogen gespeichert. Wird Energie benötigt, wird dieses Glykogen zu Glucose umgewandelt.

 

designercarbs

Ideal vor, während oder nach dem Training!

 

Mehrere Dekaden des Bodybuildings und Forschung haben gezeigt, dass Kohlenhydrate rund um das Training die Trainingsleistung und Regeneration fördern. Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit zwei bis drei Stunden vor dem Training kann die Kraft und Ausdauer steigern. Aber auch unser Gehirn und das Nervensystem greifen auf Glucose als Energielieferant zurück.

 

h3

 

Wusstest du, dass Kohlenhydrate vor dem Training die Blutzucker- und Cortisol-Werte nach dem Training stabilisieren? Das Immunsystem wird ebenfalls gestärkt.

Kurzkettige Kohlenhydrate unmittelbar nach dem Training sorgen für eine erhöhte Insulin-Ausschüttung. Insulin ist das anabolste Hormon in unserem Körper!

Hoch-Glykämische Kohlenhydrate sorgen zudem dafür, dass die Glycogen-Speicher nach dem Training effizienter wieder gefüllt werden.

 

react

Re-Act ist die optimale Kombination aus Proteinen, Aminosäuren, Kohlenhydraten und Ergogenics für die Phase nach dem Training! Maximale Regeneration

 

h4

 

Kohlenhydrate sorgen dafür, dass Fettsäuren besser in den Krebs-Zyklus eingeschleust werden und somit „verbrannt“ werden. Jetzt werden sicher ein paar Stimmen laut, die sagen, dass das Insulin welches durch Kohlenhydrate ausgeschüttet wird die Fettverbrennung hemmt. Allgemein sollte gesagt sein, dass Insulin selbst nicht die Fettverbrennung hemmt, sonder der erhöhte Blutzuckerspiegel. Kohlenhydrate sorgen sogar dafür, dass mehr Leptin ausgeschüttet wird und Leptin sorgt wiederum, dass wir uns satt fühlen und weniger Kalorien zuführen.

Am Ende ist es aber so, dass zu viele Kohlenhydrate und zu viele Kalorien deine Diät scheitern lassen werden.

Lies dir doch einmal unseren Leitfaden zum Carb-Cycling durch! -> KLICK

 

h5

 

Zu guter Letzt sollten wir erwähnen, dass es nicht nur „leere“ Kohlenhydrate gibt (z.B. Weizenmehl), sondern auch Kohlenhydrat-Quellen die reich an Ballaststoffen und Mineralien sind. Früchte, Gemüse und Vollkornprodukte haben lösliche und unlösliche Ballaststoffe, die nicht nur gut für die Diät sind, sondern auch den Darm gesund halten und reinigen.

Hier -> KLICK <- kannst du mehr über Ballaststoffe erfahren!

 

h6

 

Kohlenhydrate sind nicht „böse“. Sie werden oft nur falsch dargestellt, gerade in den Medien. Im Grunde ist es so, nimmt man zu viele Kalorien zu sich und kommt so in einen Überschuss, steigt das Körpergewicht und der Körperfettanteil. Dann ist es egal, ob es zu diesem Überschuss durch Kohlenhydrate, Proteine oder Fette kam. Bei einem Tagesbedarf von 2000kcal und einer Zufuhr von 2500kcal durch mageres Rindersteak wird man auch zunehmen. Die Lösung liegt also in der Ausgewogenheit und der Einhaltung der Kalorienbilanz.

 

zecplus_blog_vielendank