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Insulin und Makronährstoffe – Der Insulin-Index TEIL 3

Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Anhänger von Zecplus, inzwischen sind wir aus den Teilen 1+2 schon ein ganzen Stück schlauer geworden wenn es um das Thema Insulin und Lebensmittel angeht. Wir wissen, dass in vielen Fällen glykämische Bewertungen bzw. der Anstieg des Blutzuckerspiegels, ausgelöst durch ein Lebensmittel, linear mit der darauf folgenden Ausschüttung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse abläuft.

Wir haben aber auch einige interessante Ausnahmen kennen gelernt die den ein oder anderen von Euch sicher etwas hellhörig gemacht hat. Besonders interessant für alle Sportler ist der in Teil 2 dargestellte, offensichtlich kohlenhydratunabhängige, Einfluss von Proteinträgern auf das Insulinaufkommen. Mit diesem Thema und hier ganz besonders mit der Lebensmittelkategorie der Milchprodukte möchte ich mich heute in meinem dritten und letzten Teil befassen.

Insulin und Makronährstoffe – Der Insulin-Index TEIL 2

Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Anhänger von Zecplus, in Teil 1 habe ich die Bedeutung von Insulin im Kohlenhydratstoffwechsel erklärt und mich mit den unterschiedlichen Auswirkungen von Makronährstoffen auf das Blutzuckeraufkommen befasst. Für diese Bestimmung existieren ausführliche Tabellen mit der Bewertung nach dem sog. glykämischen Index (GI) und der glykämischen Last (GL) die aber nur die Auswirkung kohlenhydrathaltiger Lebensmittel aufzeigt. Auch Protein- und Fettträger üben einen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel aus, jedoch weitweniger stark und zeitlich verzögert. Die Frage die es heute zu klären gilt ist, wie sich das Zusammenspiel der Nährstoffe auf die Ausschüttung von Insulin auswirken und ob GI und GL als alleinige Bewertungskriterien anerkannt werden können.